Facebook und Denglisch für Anfänger

Erinnert ihr euch noch an English for Runaways? Otto Waalkes hatte damals so kultige Übersetzungen erfunden wie: "Peter, Paul and Mary are sitting in the kitchen. - Peter, Paul und Maria sitzen im Kittchen." Facebook hat sich offenbar kräftig bei dem ostfriesischen Entertainer bedient. Das war zumindest mein Eindruck, als ich heute mein Mailprogramm öffnete und folgende Benachrichtigung las:

Mittwoch, 08. Februar 2012

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Ich musste das zweimal lesen - immerhin war ich kurz zuvor erst aufgestanden, und mein Hirn braucht einige Zeit, bis es Betriebstemperatur hat. Aber es blieb dabei, und ich hatte noch einige andere Mails von Facebook bekommen, auf denen ebenso deutlich stand: XYZ commented on your Beitrag.

War das schon immer so? fragte ich mich (wie gesagt, es war früh am Morgen). Also durchwühlte ich mein Mailarchiv und wurde fündig. Zumindest bis September 2011 schickte Facebook die Meldungen in dieser Form an Facebook-Nutzer heraus:

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Kein Zweifel: XYZ commented on your post ist durch und durch englisch.

Ich meinte mich aber auch an eine rein deutsche Benachrichtigungsvariante zu erinnern. Und siehe da:

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Bis gestern (!) hieß es noch eindeutig XYZ hat deinen Beitrag kommentiert. Nix…

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Digital Natives III - Neue Technologien lernt man nicht automatisch

tastaturDer Begriff Digital Natives suggeriert, dass der Umgang mit digitalen Medien angeboren sei oder man diese zumindest automatisch beim Aufwachsen versteht und anwenden kann. Was gleichzeitig bedeuten würde, dass ältere Menschen sich das Wissen mit erheblichem Mehraufwand aneignen müssten. Dabei ist der Aufwand für beide Gruppen im Prinzip gleich, abgesehen von der geringfügig unterschiedlichen altersbedingten Verarbeitung der Information.

Samstag, 04. Februar 2012



In meiner Digital-Natives-Reihe habe ich bisher v.a. Babys im Umgang mit dem iPad gezeigt. Das ist a) niedlich und b) zeigt es den völlig unvoreingenommenen Umgang der Kleinen mit den neuen Technologien. Kleinkinder haben keine Angst, etwas kaputtzumachen, deshalb drücken sie auch mit Freude auf alle möglichen Computerknöpfe - so lange, bis der erwachsene Besitzer mit Panik im Blick herbei eilt.

Ich gebe gerne zu, dass ich auf diese Weise von meinen Kindern erlernt habe, wie man die PSIII bedient, bzw. ich habe es eben nicht erlernt, weil ich es ja nicht muss. Ich bin zu faul mir zu merken, wie ich durch das Menü navigieren muss, um endlich meine DVD anschauen zu können. Irgendein Kind ist immer da, das mir mit Vergnügen die Arbeit abnimmt. Und sonst schau ich mir den Film eben auf…

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Digital Natives II

Schon Zweijährige haben erkannt, dass interaktive Bücher auf dem iPad mehr Spaß machen ;-)

Dienstag, 31. Januar 2012




Das könnte euch auch gefallen:

Aus meinen anderen Blogs:

Flipboard - Social Media Magazin für iPad, iPhone und iPod Touch

Grafik Flipboard, das Social Media Magazin fürs iPad ist inzwischen auch für iPhone und iPod Touch erhältlich. Die kostenlose Flipboard App ist ein soziales Magazin, das aus den Inhalten deiner Netzwerke gespeist wird und somit genau auf dich zugeschnitten ist.

Sonntag, 15. Januar 2012


Flipboard - Das Social Media Magazin war zuerst fürs iPad erhältlich

Die Flipboard App kommt meiner Ansicht nach auf dem iPad am besten Zur Geltung. Auf jeden Fall hat die iPad App den schönsten Effekt, weil auf dem größeren Display natürlich auch mehr Platz zum Blättern vorhanden ist. So sieht es eher nach einem Magazin aus, als auf dem iPhone oder iPod Touch und die Inhalte entfalten ihre Wirkung optimal. Mühelos könnt ihr Beiträge anschauen, die eure Freunde via Facebook, Twitter, LinkedIn, Tumblr oder Instagram geteilt haben, ohne jedoch die jeweiligen URLs anklicken zu müssen. Auch den Inhalt eures Google Reader könnt ihr hinzufügen, sowie extra Feeds für interessante Themen oder Leute. Außerdem bietet die Flipboard App voreingestellte Feeds, z.B. zu Politk, Technik,…

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Digital Natives

Für dieses Baby ist eine Zeitschrift nur ein iPad, das leider nicht funktioniert. Das erinnert mich an die Zwillinge meiner Freundin, die mit Tastentelefonen groß wurden und hilflos in die Löcher eines Wählscheibentelefons piekten, als sie zum ersten Mal eines sahen. Ich finde es faszinierend dem Nachwuchs beim Umgang mit neuen Technologien zuzuschauen und zu beobachten, wie sie sie für sich annehmen und adaptieren. Erwähnte ich, dass ich technische Spielerein liiiiebe?

Sonntag, 18. Dezember 2011



Die Follower in der “Grauzone“: Eine Zielgruppe mit Potenzial.

GrafikIm Rahmen des Großen Textinen Blogwichtelns in meinem Lieblings-Netzwerk Texttreff nehme ich mit allen meinen Blogs teil und durfte bereits Gastbeiträge im Autorenblog und bei der Bauerngartenfee veröffentlichen. Heute freue ich mich Textine Sabine Schönberg als Gast bei Treffpunkt Twitter begrüßen zu dürfen:

Sonntag, 11. Dezember 2011

Die Follower in der “Grauzone“:
Eine Zielgruppe mit Potenzial.

Für die meisten Social-Media-Akteure spaltet sich die Webgemeinde in zwei Gruppen: Nämlich die einen, die das Social Web aktiv nutzen. Und die anderen, die zwar im Web unterwegs sind, soziale Medien aber grundsätzlich ablehnen. Die Zielgruppe dazwischen wird oft übersehen.

Es scheint also nur Schwarz oder Weiß zu geben. Entweder ist man bei Facebook, Twitter und Google+ vertreten, teilt dort Inhalte und kommentiert Diskussionen. Oder man lehnt Social Media - häufig aus Angst um die Privatsphäre - komplett ab und ist in der Regel in keinem Netzwerk angemeldet. Weitere Gründe sind:

- Keine Ambitionen sich öffentlich auszutauschen.
- Keine Lust sich mit dem Thema Social Media und den einzelnen Plattformen…

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